32/2026 | Tina Lortz-Schremb | Landwirtschaft

Ernte 2025

Trotz herausfordernder Witterungsverhältnisse: Gute Getreideernte aber wenig Weinmost

18. Februar 2025

Lesezeit ca. 13 Minuten

Rheinhessen, das größte Anbaugebiet Deutschlands, verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Erntemenge um fast zwölf Prozent. In der Pfalz fiel die Erntemenge elf Prozent niedriger aus. Dagegen konnten die Winzerinnen und Winzer an der Mosel gut 230.000 Hektoliter (+45 Prozent) mehr als im schlechten Vorjahr ernten. An der Nahe wurde ebenfalls gut ein Fünftel mehr gelesen. Auch am Mittelrhein und an der Ahr meldeten die Betriebe deutlich größere Erntemengen.

Weinmosternte nach ausgewählten Rebsorten

1.000 hl

1 Vorläufiges Ergebnis.

© Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Mehr als ein Viertel der Erntemenge entfiel auf Riesling mit 1,5 Millionen Hektolitern. Das sind 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr und ein Prozent weniger als der Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024. Weitere wichtige Rebsorten wie Müller-Thurgau und Dornfelder lagen deutlich unter den langjährigen Durchschnitten und verfehlten diese um 24 bzw. 33 Prozent.

Rebsorte 

1.000 hl 

Anteil
in %

Veränderung zum
Ø 2015/24 in %

Veränderung
zu 2024 in %

Weißweinrebsorten

4.027

69,7

1,2

-2,3

Riesling, Weißer

1.454

25,2

0,4

-1,9

Müller-Thurgau

614

10,6

0,2

-20,7

Ruländer

441

7,6

0,1

4,3

Burgunder, Weißer

378

6,5

0,1

17,5

Silvaner, Grüner

220

3,8

0,1

0,3

Rotweinrebsorten

1.377

23,8

0,4

-8,8

Dornfelder 

529

9,2

0,2

-21,7

Spätburgunder, Blauer

348

6,0

0,1

10,7

Portugieser, Blauer

168

2,9

0,1

-14,9

Regent

89

1,5

0,0

11,0

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