Rheinhessen, das größte Anbaugebiet Deutschlands, verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Erntemenge um fast zwölf Prozent. In der Pfalz fiel die Erntemenge elf Prozent niedriger aus. Dagegen konnten die Winzerinnen und Winzer an der Mosel gut 230.000 Hektoliter (+45 Prozent) mehr als im schlechten Vorjahr ernten. An der Nahe wurde ebenfalls gut ein Fünftel mehr gelesen. Auch am Mittelrhein und an der Ahr meldeten die Betriebe deutlich größere Erntemengen.
Mehr als ein Viertel der Erntemenge entfiel auf Riesling mit 1,5 Millionen Hektolitern. Das sind 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr und ein Prozent weniger als der Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024. Weitere wichtige Rebsorten wie Müller-Thurgau und Dornfelder lagen deutlich unter den langjährigen Durchschnitten und verfehlten diese um 24 bzw. 33 Prozent.
Rebsorte | 1.000 hl | Anteil | Veränderung zum | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Weißweinrebsorten | 4.027 | 69,7 | 1,2 | -2,3 |
| Riesling, Weißer | 1.454 | 25,2 | 0,4 | -1,9 |
| Müller-Thurgau | 614 | 10,6 | 0,2 | -20,7 |
| Ruländer | 441 | 7,6 | 0,1 | 4,3 |
| Burgunder, Weißer | 378 | 6,5 | 0,1 | 17,5 |
| Silvaner, Grüner | 220 | 3,8 | 0,1 | 0,3 |
| Rotweinrebsorten | 1.377 | 23,8 | 0,4 | -8,8 |
| Dornfelder | 529 | 9,2 | 0,2 | -21,7 |
| Spätburgunder, Blauer | 348 | 6,0 | 0,1 | 10,7 |
| Portugieser, Blauer | 168 | 2,9 | 0,1 | -14,9 |
| Regent | 89 | 1,5 | 0,0 | 11,0 |